1. Eines Tages bist du frei.
Eines Tages bist du frei.
Und dann fliegst Du vorbei
vorbei an Sorgen, Angst und Not.
2. Wie ein Vogel in der Nacht
hast du heute daran gedacht
ach es wär´ so schön zu sein
mit den vögeln ganz allein.
Refrain: Geh´ Deinen Weg
sieh wo du stehst
erkenn´ wohin du willst
und mach deinen Plan.
3. Genieße Dein Leben - koste es aus
es ist doch viel zu kurz!
Befreie Dich vor der Angst in Dir
habe Mut und glaube an Dich.
4. Wage zu leben - jetzt und hier
zu leben braucht viel Mut!
Dennoch höre und traue Dir
zu leben steht dir zu!
5. Eines Tages bin ich frei
ja eines Tages bin ich frei,
denn dann flog ich vorbei
vorbei an Sorgen, Angst und Not.
Verfasserin: Kimba
zurück zur Übersicht
Irgendwann werde ich erzählen,
dass ich keinen Atem mehr habe
für die Nacht.
Es werden tonlose Worte sein,
die die Namen
der Blumen vergessen haben.
Kirschblüten und Magnolien
hat es nie gegeben.
Die Metapher des Meeres,
werde ich dann umgehen,
die Schaumkronen
sind eh längst geronnen.
Die Welt ist blass geworden
und während die Tage
zeitlos verstreichen,
spüre ich die Schwere,
längst vergangener Träume
am Wegesrand.
zurück zur Übersicht
Zerschunden und zerbrochen
Stumm versprochen und doch gebrochen
Reste des Übels
Reste des Schönens
All das bleibt wenn zwei Wege sich trennen
Eines dieser Herzen es wird brennen
Ein anderes wird sich nicht kümmern
Je weniger man es hatte
Desto mehr will man es wieder aufbauen
Doch Splitter sind keine Puzzleteile
Das beste ist letztendlich rennen
Sag, "Good bye!" und dreh dich um
Lauf! und kehr nie wieder um
Es war nie zu retten du hast es gewusst
Es konnte nie funktionieren du hast es gewusst
Und doch bist du geblieben
Hast das gesehen was so zerbrechlich war
Ängstlich und schreckhaft wie es war
Du wolltest es haben ganz für dich
Denn du wusstest genau es ist kostbar
Also hast du nicht losgelassen
Stumm dein Netz gewoben
Um es zu beschützen
Du wusstest du willst es schützen
Es behüten und verwaren
Doch je mehr du wolltest, desto weniger durftest du
Und jetzt stehst du hier
Mit einem Scherbenhaufen in den Händen
Und du sackst auf die Knie
Tränen fließen
Du weißt du hast fehler gemacht
Doch waren sie so schlimm?
War es wirklich bloß das?
Sollst du bloß funktionieren?
Du kannst es nicht und du weißt es
Wie sollst du es auch können?
Nach so viele Jahren der mißerfolge
Du kannst nicht mehr
Und das was du Freundschaft nanntest
Es war eine Durststrecke
Das was du Vertrauen glaubtest
Es war eine Wüste
Eine Wüste mit einer Oase so schön
So schön du konntest nicht wiederstehn
Du bist losgegangen und wolltest da hin wo sie ist
Wolltest es genießen so lang es nun eben geht
Jetzt ist es vorbei und du denkst
'Es wär besser ich wär nie losgegangen'
Doch war es so wichtig
Für dein Leben für alles
Alles ist verdorrt
Nur hie und da noch etwas Grün
Du sammelst es ein und gehst
Doch das ist der Fehler
Du hättest es da lassen sollen
Denn dann würdest du jetzt nicht mehr daran hängen
Du wärst es los
Aber wie kannst du? Es würde dir das Herz brechen
Denn du hast jemanden gefunden der dich versteht
Zum ersten mal in deinem Leben
Es ist jemand der weiß wie du dich fühlst
Der sich deiner annimmt
Doch jetzt stehst du hier
Mit den Scherben in deinen Händen
Dem letzten Grün der Oase
Und du weinst weil du es nicht geschafft hast
Du hast es nicht geschafft dir das zu erhalten was dir so verdammt wichtig ist
zurück zur Übersicht
Die Rache is mein, so sprach einst der Herr,
wenn alles immer so einfach dann wär,
doch die Wege sie kreuzen sich stets zweimal im Leben,
du wirst dir bald wünschen, mich hätt' s nie gegeben.
Verraten, belogen, für Ihre Spiele missbraucht,
mich an der Nase rumgeführt , das wurde ich auch,
man hat mit Gefühlen gespielt und mich belogen,
ich wurde meiner Selbst sogar betrogen.
Ich habe noch nie versucht zu vertrauen,
kann nur noch schwer neue Kontakte aufbauen,
Mit Herzen spielt man nicht und sind sie auch klein,
sie sind viel zu wertvoll, sieh das endlich ein.
Ich wollte ein Freund sein, in Freud und in Leid,
wenn's nötig gewesen wär, auch die verbleibende Zeit,
doch nun bin ich einsam, verletzt und so sauer,
keine Bange, mein Mädel, lieg nicht auf der Lauer.
In sehr ferner Zeit schon sehen wir uns später,
ich bin das Opfer, du bist der Täter,
Ich werde dann einst als Gewissen vor dir stehen,
und du wirst mir müssen ins Antlitz dann sehen.
Sollte uns das Schicksal einst wieder vereinen,
ich werde nie wieder hier sitzen und weinen,
doch wisse, wenn die zweite Chance man nicht richtig nutzen kann,
dann fahre zur Hölle und schmore dort dann.
zurück zur Übersicht
Du wurdest geboren,
hattest da schon verloren,
geliebt nur zum Schein,
einfach nur stets allein.
Nach außen nur eine Zier,
doch die Pein hattst hier,
Zeit die verrinnt,
für das geschundene Kind.
Das Flehen bleibt stumm,
die Mutter dreht sich einfach um,
man nimmt Dir Dein Leben,
was man dir einst hat gegeben.
Die Schatten sie bleiben,
manchmal endloses Leiden,
Das Herz wird zu Stein,
wie kanns anders sein.
Kein andrer wird wissen,
was Du mußtest vermissen.
Nie mehr sollst Dich quälen,
soll Dir etwas fehlen.
Du erkäpfst Dir Dein Leben,
beginnst Freude zu geben,
strahlst Kraft aus und Licht,
lebst für andre , übst Verzicht.
Wer wird dich je erkennen,
Dich einen Freund jemals nennen,
Juwelen erkennt man am inneren Licht,
nach Außen zeigst Du nie Dein wahres Gesicht.
zurück zur Übersicht
Schwarze Gedanken hinter einer hohen Mauer, so sollte es sein,
von mir selbst errichtet, von meiner Seele Stein für Stein.
Alles was mich damals hat fast zerbrochen,
ist im dunkeln dort hingekrochen.
Nun schreien die Gedanken lass uns hier raus,
ich fühl mich so klein wie eine Maus.
Will die schwarzen Gedanken nie wieder sehn,
nur leider ist dies schon ein paar mal geschehn.
Steine der Mauer sie brechen heraus,
und lassen das Dunkle zu mir hinaus.
Selbst schreie und tränen können sie nicht halten,
mein Verstand kann sie nicht mehr verwalten.
Und mein Verstand dann immer leis zu mir spricht.
ich hoff meine Liebe es zerbricht dich nicht.
zurück zur Übersicht
Wenn Wünsche Flügel hätten...
dann wünschte ich mir eine Mam mit viel Verständnis.
Wenn Wünsche Flügel hätten...
dann hätt ich eine tolle Kindheit gehabt.
Wenn Wünsche Flügel hätten...
dann hätt ich Brüder gehabt die mich beschützen und nicht m***brauchen.
Wenn Wünsche Flügel hätten...
dann hätt ich nichts verdrängen brauchen.
Wenn Wünsche Flügel hätten...
wäre ich behütet aufgewachsen.
Wenn Wünsche Flügel hätten...
dann wäre das alles nicht mit mir geschehen.
aber....wenn Wünsche wirklich Flügel hätten...
wäre ich dann der Mensch geworden,
den mein Mann und meine Kids so lieben wie er ist?
Vielleicht ist es ganz gut das Wünsche keine Flügel haben...
zurück zur Übersicht
Meine Seele zu schreien anfing,
als man sich an mir verging.
Doch keiner diese Schreie sah,
für alle war das Leben wunderbar.
Wieso hat keiner die Schreie gehört,
sie haben mich doch fast zerstörrt.
Wieso hat das keiner erkannt,
rannte mit dem Kopf vor die Wand.
Auch als ich mich hab selbst gekniffen,
hat es keiner von euch begriffen.
Wiso habt ihr meine stillen Schreie nicht gehört?
vielleicht ja doch? und die haben euch nicht gestörrt?
Viele Jahre sind nun schon vergangen,
die Seele hat wieder zu schreien angefangen.
Die Erinnerungen brachten sie zurück,
zerstörrten fast mein neues Glück.
Die stillen Schreie ja sie brachten mich dazu,
wollte sterben, dachte dann hab ich meine Ruh
Und nun sitze ich hier ganz allein,
und frage mich tief ins Herz hinein.
Ob ihr dran denkt? vielleicht mit Scham?
was ihr mir habt damals angetan.
Ich hoff das sich auch eure Seelen winden,
hoff das sie wie meine keine Ruhe finden.
zurück zur Übersicht
Nutzlos ist,
was mal genutzt hat,
jetzt aber seinen Nutzen
los ist
Ausgenutzt ist,
was zu Ende genutzt ist,
und nun wertlos
weggeworfen
Benutzt ist,
was gebraucht ist,
nicht mehr neu,
Gebrauchsspuren
Abgenutzt ist,
was zu viel gebraucht wurde,
Worte,
Freundschaften
Zu oft benutzt und ausgenutzt,
in Folge dessen abgenutzt
und seinen Nutzen los,
bin ich, ist mein Leben.
Worin liegt der Nutzen davon?
zurück zur Übersicht
- Die Welt -
- dreht sich -
- alles -
- dreht sich -
- Die Welt -
- was ist wirklich -
- alles -
- ist unwirklich -
- Die Welt -
- sieht nicht, was wirklich ist -
- alles -
- ist nur Schein -
- Die Welt -
- so viel Leid -
- alles -
- so verwirrend -
- Die Welt -
- so viel Lügen -
- alles -
- gelogen?
- Die Welt -
- ich hasse dich -
- alles -
- an mir hasse ich -
- Die Welt -
- saugt dein Leben auf -
- alles -
- in deinem Leben ist -
- die Welt -
zurück zur Übersicht
Du ganz allein
allein in Deiner Not.
Du ganz hilflos
ohne alles - sogar Brot.
Du schreist aus Hunger - man lässt Dich schreien,
ganz egal wie´s Dir dabei geht.
Du weinst laut in Deiner Not
der Hunger ist bald Dein sicherer Tod.
Niemand war da, der ihn Dir gestillt.
Niemand war da, der Dich festhielt.
Du ganz klein
ganz klein und zart.
Du ganz klein
hast Tränen im Gesicht.
Weinst um zu leben, keiner sieht dein Flehen.
Weinst immer wieder, doch keiner ist da.
Du hättest sie so sehr gebraucht
Du suchtest Liebe und Wärme auch.
Du sehntest Dich nach einem Stück Geborgenheit
doch die war, in Deiner Welt dein größter Feind.
Du ohne Schutz
sie haben Dich verletzt.
Du ganz alleine
sie taten dir so weh.
Du - warum konnte, konnte dass nur sein?
Du - warum ließen sie Dich allein?
Deine Kleine wird das alles nie verstehen
dennoch glaube es wird weitergehen.
Du allein hast die Kraft in Dir
glaube an euch - dass ihr es schafft.
Verfasserin: Kimba
zurück zur Übersicht
Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau doch mal, was ich schon kann
ich kann schon meine Schuhe binden
und den Weg nach Hause finden.
lesen und schreiben kann ich schon toll
und meine Spardose ist auch ganz voll.
Ich kann auch schon mit dem Fahrrad fahren,
und ein riesengrosses Geheimnis wahren.
Ich weiß, dass man nicht Lügen darf,
sonst muss man sterben, Nachts im Schlaf.
Es will mir nicht immer wirklich glücken,
die Mama beim Kuscheln zu verzücken.
Aber ich werd mich bemühen, ich geb dir mein Wort,
dann schickt die Mama mich bestimmt nicht fort.
Ich kann auch schon rechnen, bis Hundert und mehr
und geb immer acht im Strassenverkehr.
Ich sprech nicht mit Fremden, und nehme nichts an,
weil manchmal hat da jemand was rein getan.
Ich weiß auch, dass ich immer auf Papa hören muss,
sonst macht es ihn sauer und bringt nur Verdruss.
Es ist nicht richtig, ihn so zu necken,
dann bekomm ich es auch immer mit dem Stecken.
Meinen Teller eß ich auch artig leer,
ist auch besser, sonst bekomm ich nichts mehr.
Auch auf meine kleine Schwester geb ich gut acht,
und übernehme die Schuld, wenn sie Dummheiten macht.
Ich weiss, ich muss noch ganz viel lernen,
vielleicht hilfst du mir, von dort aus den Sternen?
Bitte macht dass ich immer ganz artig bin,
und gib meinem Leben einen anderen Sinn.
Lieber, guter Weihnachtsmann,
wenn ich dich noch um eins bitten kann?
dann hätte ich noch zwei Wünsche:
andere Eltern und ein paar warme Strümpfe
denn ist ist doch recht kalt, nackt ohne Decke
es ist bestimmt schöner, wenn ich paar Strümpfe an hätte
Bitte wenns nicht zu viel verlangt sei,
leg noch ein paar für meine Schwester bei.
Verfasser: moony
©2011 www.bringt-licht-ins-dunkel.de